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Gibt es tatsächlich einen Frieden
mit sich selbst und mit Anderen?
Der Weltfriede, nach der sich alle Menschnen Sehnen ist nur eine
Illusion, sich etwas vormachen, welche aus dem vorgeschriebenen
Zwängen aus Menschen prägten. Wenn es nur streng genommen
danach ginge, könnten sich Menschen jedentag die Köpfe
einschlagen, da es den Frieden so gar nicht gibt. Den hat es noch
nie gegeben und wird es auch nie geben. Mir einzig bekannte weltumfassende
Frieden und Weltharmonie existiert nur in Form von Zeilen in "Das
goldene Zeitalter" von Dschuang-Dsi. Schön zu lesen,
aber es ist auch nur ein Märchen und ein Wunschtraum, völlig
an der Realität vorbei. Realität? Die bequem Hausgemachte,
vorgeschriebene oder nicht Existierende? Darüber lohnt es
sich in der Tat nach zu denken aber, Heute mag ich mich lieber
über Frieden unterhalten. Eigentlich ist auch das Nachdenken
über Sinnvolles und Sinnloses an sich unsinnig aber, es macht
auch etwas Freude, solange es nicht eine tragende Säule des
eigenen Lebens wird...
Der Frieden für sich selbst, ja den gibt es. Wer meint nach
dem inneren oder äusseren Frieden suchen zu müssen,
sucht ewig und wird nie Fündig, die Geschichte kann es auch
nicht wiederlegen. Das Glücklich sein fängt auch erst
in dem Moment an, wenn Menschen aufhören danach zu suchen,
so ist es auch mit dem Frieden. Nur, suchen Menschen wirklich
nach dem Glück oder Friede oder mögen sie nur die Suche
danach? Die hartnäckigsten Sucher prädigen aus Indien,
mit Lichtern, Bewusstseinsebenen was weisst der Kuckuck und suchen
noch immer, also seit Ewigkeiten. Bis jetzt haben sie ausser Jünger
oder Symphatisanten nichts anderes gefunden. Am ehrlichsten von
ihnen war noch der illustrer Person Baghwan- Rajneesh Chandra
Mohan , der seine Lebensfreude statt in den unsinnigen Lichtebenen
oder Erleuchtungen im Rolls Royce's gefunden hat und ehrlich darüber
redete. Seine Signale waren im Gegensatz zu Heuchlerischen, klarer
und nicht von Kerzenlichter, Räucherstäbchen oder mit
"Klick Daumen, Meditation Knopf On" Lüge
getrübt. Seine Kritiker, ich nehme auch Politiker dazu, prädigten
zwar Bescheidenheit, Selbstmündigkeit und keine vollkommene
Entleerung des eigenen ich's aber beschneiden Menschen subtil
immer mehr in ihrer Freiheit, berauben sie sogar um ihrer Lebensfreude
bis zur ihrer öffentliche Erniedrigung, Entmündigung
wie man sehr schön im aktuellen Politik beobachten kann.
Sie heben in wirklichkeit nur eine höchst dreckige Hand und
warnen mit ihrem dreckigsten Zeigefinger..
Frieden lässt sich nämlich weder suchen noch finden,
Frieden ist eine Haltung, den man nur für sich selbst erkennen,
entwickeln und ausüben kann. Um das zu erreichen müssen
Menschen ertsmal aufhören zu heucheln und sich nur mehr für
ihren "guten Ruf" nach Aussen am Leben vorbei zu navigieren
um schliesslich als eine atmende, leere Hülle ihren
Lebenshöhepunkt zu erreichen. Menschen leben gerne
mit der Lebenslüge "Makel der Erbsünde und dem
Entgegetreten" und "Frieden für Alle" aber
meinen: "Fang du mal damit an!" Sie glauben fest daran,
sie wüssten was Friede sei und sie wären selbst friedlich,
merken aber ihren Widerspruch nicht, dass sie Friede wie ein Produkt
selbstherrlich zum Tausch anbieten, an Bedingungen verknüpfen
und dabei ein in der Masse mitschwimmender, nichts bewegender,
profiloser Möchtegerne- Friedensmaggler werden. Sie
nennen sich friedlich und gerecht. Sie rechtfertigen von ihnen
subjektiv als solche empfundenen Ungerechtigkeiten mit ihren selbstgebackenen
Phrasen und klopfen sich gerne selbst an die Schulter. Ich nenne
sie Narren, die vorbei am Leben Marschierende und leblos auf ihren
Tod Wartende. Sie glauben auch fest daran,dass ihre Zeitweise
eingelegte Ruhepause vom Krieg/ Streitsucht/ Agressionen-Abreagieren
sei Frieden und machen deshalb gerne Anerkennungssüchtig
Bekannte oder Unbekannte auf sich aufmerksam.
Es gibt eine ganz einfache Selbstkontrolle ob man Frieden wirklich
verstanden hat und selbst friedlich ist. Wer den Frieden für
sich entdeckt hat, ist gelassener, liebt und verwöhnt sich
selbst am meisten. Sie Opfern sich auch nicht nur für Andere
und verausgaben sich dabei um sich dadurch selbst zu erhöhen.
Sie erwarten auch keine Dankbarkeit,wenn sie etwas für Andere
tun, da sie es an erste Stelle für sich selbst tun und Freude
dabei haben. Sie landen auch nicht im Zorn, weil sie im tiefsten
Inneren Dankbarkeit erwarten aber nicht bekommen, da ihre Selbstliebe
nicht an eigene Taten verknüpft ist, sondern bedingunglos
existiert. Diese Selbstliebe äussert sich nicht in Form von
Rücksichtlosigkeit zu anderen oder in Mutation zur Moralprädiger
oder Selbslosigkeit, sondern dass man mit dieser Haltung nur Harmonie
nach Aussen trägt. Es gibt natürlich absolut keine Garantie,
dass es auch von Aussen verstanden, angenommen wird. Nur, wenn
man mit sich selbst in Frieden lebt, kann auch damit leben und
lässt sich davon nicht tangieren. Wer köpft schon die
duftenden wunderschönen Rosen im eigenen Garten, nur weil
Andere keinen Rosenduft mögen oder allergisch darauf reagieren?
Sich selbst lieben, sich selbst annehmen und, wenn man selbst
nicht von Anderen angenommen wird, weiter das Leben geniessen
und jeden Tag verdiente Harmoniebäder nehmen, sich verwöhnen..
Ja, das ist Frieden mit sich selbst, mit der man sich gelassen
und ohne Kraftaufwand ankleidet.
Ein mit sich in Frieden Lebender ist ein Mensch, der Ästhetik
und Liebe immer den vorzug gibt. Ob im geistigen oder materiellen
Welt. Geist und Materie stehen nämlich im Wechselwirkung
und gedeihen nur, wenn ihre selbst definierten Wünsche erfüllt
werden. Die Oft geprägte Bescheidenheit ist Unsinn, da Bescheidenheit
niemals Frieden gebracht hat.. Die bescheidensten Menschen wie
Mutter Theresa konnten Ihre Träume nur mit Materiellem erfüllen
aber, auch sie konnten nichts zur Weltfrieden beitragen. Wohl
zur eigenen Frieden und Zufriedenheit, den jeder für sich
selbst definiert und weiss, in welcher Form und Menge er davon
braucht und auch erlangen kann. Solche Menschen sind die echten
Realisten im Gegensatz zu anderen Dauerträumer.
Wichtig ist, dass man Frieden einfach mal für sich, wenn
es sein muss auch ganz alleine lebt statt darüber zu Prädigen,
selbst danach zu suchen oder Phrasen zu dreschen. Somit wird der
Spruch: " Wer suchet, der findet" ausser Kraft gesetzt
und, kann weder für Welt noch Seelenfrieden genutzt werden.
Mit sich selbst Friedenschliessen, damit hätte jeder Einzelner
erstmal genug zu tun und hätte kaum Zeit für einen Krieg.
Wer sich stetig nach dem Frieden sehnt und danach sucht löst
damit ein Selbstmeachanismus aus, lässt damit nur den Zustand
des Krieges andauern, verlängern und verlegt den Frieden
somit in die Zukunft.
Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstanerkennung,
Selbstwertdefinition, ästhetisches Empfinden, Liebe zum Leben,
Tanz und Musik sind im Gegensatz zur Demut, Bescheidenheit, pseudo
Friedenswunsch... Harmonie fördernder und machen auch viel
mehr Spass.
Tedora- Asuncion/ April 2007
Herzlichst,


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